In einer Welt, die sich immer schneller dreht, in der ein Termin den nächsten jagt und wir kaum mehr Zeit zum Luftholen haben, bieten sie dem Hörer ein Schlupfloch. Einen kleinen Spalt raus aus dem Geschwindigkeitswahn und rein in eine scheinbar schwerelose Welt. Dort treffen schwebende Piano-Töne auf elektronische Beats und atmosphärische Synthisounds auf fast schon meditative Melodien. Und wenn Sängerin Jasmina Quach mit sanfter Stimme von grünen Blätterteppichen singt, die sie von hier wegtragen sollen, möchte man am liebsten gleich mitkommen.
Die ersten Sonnentage dieses Jahres haben wir schon erlebt, es wird wärmer, die Bäume grüner und man bekommt dieses Kitzeln, das einen nach draußen auf die Wiesen zieht, zum Träumen und Gedanken verlieren – bis die nächste Regenwolke uns zurück in die Realität holt. Damit das Gefühl aber nicht gleich wieder zu einer bloßen Erinnerung verpufft, haben wir heute einen ganz besonderen Newcomer-Tipp für euch: Die vier Jungs von Baru nehmen euch mit auf eine musikalische Reise, wohin ihr wollt, jeder Zeit. Einfach die Anlage anschalten und den Kopf aus.
Jeden Tag prasseln tausende von Newcomer-Videos auf YouTube und anderen Video-Portalen auf die musikliebende Internetgemeinde ein. Einen Großteil davon vergisst man nach wenigen Minuten wieder. Ein paar wenige bleiben hängen und schaffen es vielleicht in die eigene Playlist. Und nur ganz ganz selten passiert es, dass man mit Gänsehaut und offenem Mund vor dem PC-Monitor sitzt und denkt: „Wie konnte dieser Künstler nur bisher an mir vorbeigehen?“
So ungefähr könnte es denjenigen in den letzten zwei Jahren ergangen sein, die zum ersten Mal ein Lino Modica Video im Netz gesehen haben. Ein junger Mann mit Hut und Bart, der sich in jedem seiner Songs die Seele aus dem Leib singt und so ehrlich und verletzlich rüberkommt, dass man wie elektrisiert einfach nur da sitzt und gar nicht so recht weiß, was gerade passiert.
Eigentlich dürfte es nur noch eine Frage der Zeit sein, bis Musikdeutschland auf “The Jabs“ aufmerksam wird: Wer die Augen schließt und nur der Musik lauscht, fühlt sich unweigerlich an die Chartstürmer Maroon 5 in ihren besten Jahren erinnert. Wer die Augen öffnet, sieht das Temperament fünf unterschiedlicher Nationen wie einen Wirbelsturm über die Bühne fegen – und möchte am liebsten gleich selbst zu den Jungs auf die Bühne springen und mittanzen.
„Wir werden auf der Bühne mindestens genauso viel Schweiß, Bier und Herzblut vergießen wie ihr in der Menge!“ Das Versprechen lösen Morison nur zu gerne ein. Sie wollen nicht bequem in einem „Schloss aus Gold“ wohnen, heißt es in einem Ihrer Songs, sie wollen ausbrechen, mit vollem Einsatz alles geben und das tun was ihnen Spaß macht: Musik!
Sie haben bereits in Ecuador Konzerte mit mehr als 700 Besuchern gespielt, waren im Vorprogramm von Künstlern wie Silbermond, ZZ-Top und Udo Lindenberg und kämpften sich an die Spitze zahlreicher Bandwettbewerbe. Ach ja, 2000 Alben haben sie ganz nebenbei auch noch verkauft. Die Rede ist von drei Jungs aus Schwäbisch Gmünd, die mit ihrem Rock/Pop-Mix so unbeschwert daherkommen, dass man sie einfach gern haben muss. Und wie heißt diese unsagbar gute Band? Lotus Theorie!
Ein kleines Wohnzimmer, gedämmtes Licht, hier und da ein paar Bierflaschen – und in der Mitte des Raumes zwei Musiker samt Gitarren, um die sich eine kleine Menschentraube scharrt. Einige sitzen auf dem Sofa, andere im Schneidersitz direkt auf dem Boden, doch alle lauschen sie der Musik des Singer/Songwriter Duos, das ihnen gerade einen unvergesslichen Abend beschert. Die Band heißt Vait, besteht in Vollbesetzung eigentlich aus vier Mitgliedern, und hat seit ihrer Gründung im Jahr 2011 wahrscheinlich so viele Konzerte gespielt, wie kaum ein anderes Newcomerprojekt in Deutschland.
Sie wollen als Grab eine Pyramide aus Klopapier, tragen ihre Brille nur dann, wenn sie keiner sieht und wissen über John Lennon, dass er eigentlich gerne ein kreischendes Mädchen gewesen wäre. Klingt verrückt? Vielleicht ein bisschen! Doch ganz nebenbei machen TONTRÄGER aus Berlin einige der intelligentesten Texte, die es momentan im deutschsprachigen Raum von einer Newcomerband zu hören gibt.
Dass 8-Bit Chess Club was auf dem Kasten haben, ist offensichtlich: Große, bunte, leuchtende Kästen auf der Bühne - quadratische, rechteckige, stufige, immer schneller werdende Kästchen im Musikvideo. Die fünf Jungs wissen, wie man einen bleibenden Eindruck hinterlässt.
„Sex, Drugs and Rock’n’Roll - völlig veraltet! Drogen sind out und Rock’n’Roll ist tot.“ Was soll man also tun, wenn man trotzdem Musik machen will? Erstmal klein anfangen: 2004 versuchten Victor und Imme sich erstmals unter dem Namen Josephine als Akustik-Duo auf den Bühnen Berlins. Nach einiger Zeit stellten sie fest, dass das nicht funktioniert. Eine neue Idee musste her. Wie wär’s mit einer Boygroup? Klasse – aber zu zweit? So kamen Christian und Daniel zur Band und Josephine, wie man sie heute kennt, waren komplett. Aber die Sache mit der Boygroup haben sie sich dann doch nochmal überlegt. Einstudierte Tanzchoreografien waren nicht so ihr Ding und außerdem wollten sie mit richtigen Instrumenten auf der Bühne stehen. So gingen Josephine 2010 ins Studio und nahmen ihr erstes Album „Kosmos um vier“ auf.
Lingulistig sind jung. Lingulistig sind Funk, Jazz, Indie, Disco, HipHop. Lingulistig sind – gute Laune und davon viel. Kennengelernt haben sich die sechs im Freiburger Schüler-Jazzorchester. Nebenbei haben sie fast alle noch andere Projekte, aber bei Lingulistig können sie sich so richtig austoben. Da macht es nichts, wenn der ein oder andere manchmal zu spät zur Probe kommt. Dann werden kurzerhand die Instrumente getauscht, es wird gejammt und sobald alle da sind, geht es an die Arbeit.
Wer ist Oskar? Wenn es nach den Songtexten geht, ist er ein alter und weiser Mann, der schon viel gesehen hat und weiß, dass wir in einer etwas verrückten Welt leben. Betrachtet man die Musik, ist Oskar ein sehr melancholischer Zeitgenosse, der Freude an schlichten, popmusikalischen Formen und sparsamer Instrumentierung hat. Schauen wir uns jedoch ein Foto von eben diesem Oskar an, sehen wir drei junge, sympathische Musiker aus Hamburg, die seit etwas mehr als zwei Jahren zusammen Musik machen.
Eine Band, die einfach anders ist: Sie singen Deutsch, wo man eigentlich Englisch erwarten würde. Ihre Texte sind tiefgründig, obwohl man mit belanglosem Teenie-Herzschmerz rechnet. Sie nehmen erst ihre EP auf und betreten dann die Bühne. Fünf Jungs aus Berlin, die mit unglaublicher Energie zu Werke gehen und sich mit ihrer Musik – ganz passend – dem Powerpop verschrieben haben. Die Rede ist von LASTREL.
JLTA Aktionen
Montag, 17. September 2012
WANTED: ModeratorInnen für JLTA Live-Contests 2013!
"Wer wird Millionär“ ohne Günter Jauch? Nur halb so unterhaltsam! Fußball-WM ohne das Team Netzer und Delling? Langweilig! “Wetten dass“ ohne Gottschalk? Naja, wir werden sehen! Fest steht, dass viele Shows und Sendeformate entscheidend durch ihre Moderatoren geprägt werden. Schlagfertigkeit, Humor, Charme, Improvisationstalent und nicht zuletzt ein leistungsfähiges Gedächtnis sind nur einige Eigenschaften, die ein guter Moderator mitbringt – und die sich das Team des John Lennon Talent Award (JLTA) von seinen zukünftigen Moderatoren und Moderatorinnen wünscht. Wer zusätzlich noch musikbegeistert und nicht älter als 28 Jahre ist, sollte jetzt weiter lesen.Zwei Nachwuchstalente werden beim JLTA-Casting im Hamburger Musik-Club KNUST gesucht. 12 Bewerber aus ganz Deutschland stellen sich am 14. Oktober 2012 der Jury, zu der unter anderem Moderator und JLTA-Coach Christian Eckert, Personal-Coach Alexander-Maria Faßbender, Sängerin und JLTA-Coach Anke Schaubrenner sowie der Marketing-Leiter der Itzehoer Versicherungen und JLTA-Miterfinder Rainer Lemke gehören.
Aufgabe der zwei Gewinner des Castings wird es sein, die anstehenden Abschlussveranstaltungen des JLTA im nächsten Jahr zu moderieren. Hierzu zählen: Kölner E-Werk (02.03.2013), Hamburger DOCKS (16.03.2013), Berliner Kesselhaus (30.03.2013) und die Kieler TraumGmbH (20.04.2013).
Nach den beiden letztjährigen Moderatoren Marcel Schmidt und Steffi Brungs, die nach ihrem Job beim JLTA nun bei Sport1 als Reporterin ihrem Traumjob nachgeht, werden ab sofort zwei neue Kandidaten gesucht, die sich in die Galerie der vom JLTA geförderten Moderationstalente einreihen. Bevor die Veranstaltungsreihe startet, bekommen die Kandidaten ein umfassendes Medientraining. Und selbstverständlich werden die Auftritte auch vergütet.
Wohin mit der Bewerbung?
Bewerbungen gehen per Mail an “r.lemke@itzehoer.de“. Hier bitte die Kontaktdaten nicht vergessen! Eine Bewerbung auf dem Postwege ist natürlich ebenfalls möglich:
Itzehoer Versicherungen
z.Hd. Rainer Lemke
Itzehoer Platz
25521 Itzehoe
Was gehört in die Unterlagen?
Ein bis drei Fotos, ein max. zweiseitiges Anschreiben und ein Lebenslauf (bei Bewerbung per Mail bitte als PDF-Datei).
Die Vorauswahl von insgesamt 12 Kandidaten wird rechtzeitig benachrichtigt. Das Casting findet am 14. Oktober von 9.30 – ca. 17.00 Uhr im Musik-Club KNUST in Hamburg statt. Dieser Termin sollte also bereits bei der Bewerbung freigehalten werden.
Das JLTA-Team freut sich auf zahlreiche Bewerbungen und ein spannendes Casting in der Hansestadt.

Freitag, 16. März 2012
Untertagen beim EselRock
Da hat sich die Bewerbung beim John Lennon Talent Award doch gelohnt: Wenn auch nicht unter den Preisträgern, hat Untertagen einen Auftritt auf dem diesjährigen EselRock Festival in Wesel ergattert. Die vier Jungs aus Aschaffenburg waren eine von knapp 1000 Bands, die sich für den JLTA 2012/2013 beworben haben. Ganz im Stil britischer Bands, wie Two Door Cinema Club oder Foals machen Untertagen seit 2007 gemeinsam Indie-Pop-Musik. Mit einer deutschlandweiten Tour bespielten die Bayern bereits viele Bühnen und konnten im Vorprogramm von Revolverheld und Turbostaat fremdes Publikum begeistern und neue Fans gewinnen. Jedes Jahr stellt der JLTA unserem Partner EselRock ein bis zwei Bands für das Festival und übernimmt deren Gage. Die Auswahl verläuft unabhängig zur eigentlichen Preisträger-Förderung. In diesem Jahr haben Untertagen die Veranstalter des Festivals überzeugen können.
Seit 2008 findet das EselRock jährlich statt. Inzwischen locken Rock- und Pop-Bands aus ganz Deutschland bis zu 10.000 Musikbegeisterte nach Nordrhein-Westfalen. Auch in diesem Jahr läuft das Festival wieder unter dem Motto "Umsonst und Draußen": Unter freiem Himmel und ohne einen Cent Eintritt zu zahlen, können die Fans den Heubergpark in Wesel rocken. Am 19. Mai 2012 geht es in die fünfte Runde. Neben Untertagen spielen 13 weitere Bands auf zwei Bühnen. Infos zum Line-Up und Festival allgemein gibt es hier www.eselrock.de und mehr zur Band hier www.untertagen.de.









